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Wochenende....

Mir wurden vom Doc ein paar Aufgaben erteilt. Die Wichtigste neben den Tabletten ist: 45min Tageslicht am Vormittag. In dieser zeit soll es am sinnvollsten sein... Das ist eines der Dinge die ich noch nicht ganz verstehe, mich aber versuche daran zu halten. Heute war ein Gammeltag. Am Vormittag waren wir einkaufen und Kaffee trinken in der Stadt. Am Nachmittag hat der Liebste gesagt das er das Bad putzt um mich zu entlasten. Für gesunde Menschen ganz toll: für mich mal wieder ein Grund für miese Laune. Sofort sind die Gedanken wieder da: denkt er ich bin blöd, putze ich ihm nicht sauber genug usw... Und danach mit dem Röntgenblick durchs Bad... *seuftz* Jetzt liege ich völlig erschöpft auf dem Sofa du zwinge mich zum wach bleiben. Wenn ich jetzt schlafe, bin ich 1 Uhr wieder wach. Wenn ich noch 2 Stunden wach bleibe, kann ich vielleicht bis 4 Uhr schlafen... Morgen hat die Schöne Geburtstag und es wird ein langer und wohl auch harter Tag. Aber vielleicht bringt ja das "venlaflaxin" wirklich auf Dauer was.
26.7.14 20:49


Die ersten Schritte.....

... so da sitze ich nun und versuche mich auch mal am bloggen. zuerst ein paar grundsätzliche dinge: ja ich schreibe immmer alles klein, das mache ich nur bei offiziellen briefen nicht. ich bin verheiratet, habe zwei tolle kinder und arbeite als tagesmutter. wenn hier namen auftauchen, dann sind diese geändert, ich werde am ende des aktuellen blogs dazu etwas schreiben.

wir schreiben den 25.7.2014 und ich habe den ersten tag mit dem medikament "venlafaxin" hinter mir, sehr lange habe ich mich gegen dieses medikament gewehrt, ohne erfolg! gestern war ich das erste mal bei einem psychiater. ich hatte so wahnsinnge angst vor diesem tag. aber so schlimm war es garnicht. fast 1,5 stunden hat der mann mit mir geredet. er ist nicht der typische doc, der einen fragebogen hinlegt und dann sein urteil fällt. er ist ein doc der mit mir redet. ich habe geweint, viel geweint. ich habe aber auch gestaunt. je mehr wir geredet haben, um so bewusster wurden mir einige dinge in meinem leben. warum bin ich so vergesslich? warum habe ich solche brutalen stimmungsschwankungen? warum bekomme ich in einem aufzug plötzlich atemnot und habe das gefühl ich ersticke??? warum schlafe ich so wenig??? 

das alles ist nicht nur auf den allgemeinen stress zurück zu führen, sondern wohl auf diese eine krankheit. ich meine, ein leichtes angstgefühl in engen räumen hatte ich schon immer, konnte aber damit immer gut umgehen. wenn irgendwo viele menschen waren, stand ich lieber ganz hinten oder ganz vorne als mittendrin.... ganz vorne geht garnicht mehr. 

der doc hat lange mit mir geredet um mich davon zu überzeugen, das es ohne tabletten nicht gehen wird. es ist ein sehr verträgliches medikament und die erfahrungen sind auch sehr positiv. der mann istja nicht erst seid gestern psychiater.  gemerkt habe ich heute nichts, ausser eine kleine weile so eine art schummrigkeit, was sich aber nach 40min wieder gelegt hat... ich bin krank, aber ich will deswegen von keinem anders behandelt werden! ich bin nicht beklopppt, sondern krank!!! das ist mir seeeehr wichtig. es wird gute und es wird schlechte tage geben. und irgendwann werden die guten überwiegen und ich habe dieser krankheit den kampf angesagt. ich habe eine mittelschwere

 

DEPRESSION

25.7.14 18:35


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